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2013_Zither-Mag_1

5. Internationaler Wettbewerb für Zither 2012 – Ernst-Volkmann-Preis PreisträgerimKurzporträt Neli Zidar Kos Neli Zidar Kos startete ihre musikalische Laufbahn am Klavier. Zwei Jahre später entdeckte die junge Slo- wenin zufällig in einem ethnologischen Museum eine Zither. „Ich wusste nicht, was das ist, fand es aber inte- ressant.“ Die Neugierde der Neunjährigen war geweckt. Sie hörte sich Volksmusikaufnahmen an und als sich dann herausstellte, dass ihr Großonkel so ein seltenes Inst- rument besaß, stand dem Zitherunterricht nichts mehr im Weg. Zuerst bei Cita Gali , dann bei Peter Napret. Seit Oktober 2009 studiert sie Zither an der Hochschule für Musik und Theater in München. Klavier ist zum zweiten Studienfach geworden, Orgel, ihr drittes Instrument, das sie wegen der fehlenden Anerkennung der Zither fürs Musik- gymnasium brauchte, spielt sie nur noch in Gottesdiensten. Im Lauf der Jahre hat sie jede Menge Wettbewerbserfah- rung gesammelt. Neben ihren Erfolgen bei den slowenischen Zitherwettbewerben - fünf goldene und zwei silberne Auszeichnun- gen in der Kategorie Zither solo und mit ihrer Schwester 2011 einen ersten Preis als Zither-Duo – wurde sie aufgrund ihrer beein- druckenden Interpreta- tionen mit einem zwei- ten Preis beim 5. Internationalen Wettbewerb für Zither (Ernst-Volkmann-Preis)ausgezeichnet. Die 22-Jährige spielt Alte und Neue Musik ebenso gern wie Volksmusik oder Jazz. „Für mich ist die Mischung entschei- dend.“ Nach dem Studium plant sie, in ihrer Heimat als Zitherlehrerinzuarbeiten.UndganzvieleKonzertezuspielen. Text: Sabine Reithmaier, Foto: privat Regina Frank Regina Frank hat wirklich sehr früh angefangen: Schon als Sechsjährige begann sie Zither zu lernen, nicht weil das Ins- trument sie so beeindruckte, sondern weil sie es begeisterte, Musik zu machen. „Ich hatte vorher nie eine Zither gehört.“ In der Musikschule spielte sie in sämtlichen Ensembles, machte bei ungezählten Projekten mit. Immer stand für sie das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. „Das motivierte mich zum Weitermachen, half über Durststrecken hinweg.“ Nach der Hauptschule stand sie vor der Frage, welchen Beruf sie ergreifen sollte. Die anderen lernten Friseurin oder Metz- gereiverkäuferin oder ein anderes Handwerk. Das wollte sie sicher nicht. Sie folgte der Empfehlung ihres Musiklehrers und meldete sich an der Berufsfachschule in Sulzbach-Rosen- berg an. Die zweijährige Ausbildung reichte ihr nicht, daher entschied sie, mit dem Lernen fortzufahren und Zither am Richard-Strauss-Konservatorium München zu studieren. Nach dem Abschluss wechselte sie ans Tiroler Landeskonservatori- um Innsbruck. Aber ihr Ausbildungshunger war immer noch nicht gestillt und daher absolvierte sie ein Kammermusikstu- dium Alte Musik an der Musikhochschule Tros- singen. Alte Musik ist bis heute ihr Schwerpunkt geblie- ben. „Ich mag das Ehr- liche, Natürliche, das diese Kompositionen ha- ben.“ Neue Musik spielt sie aber ebenfalls sehr gut, wie die 30-Jährige beim Internationalen Zitherwettbewerb im Vorjahr eindrucks- voll bewies. Dort wurde sie beim Ernst-Volkmann-Wettbewerb mit einem zweiten Preis ausgezeichnet (ein erster wurde - wie so oft bei diesem Bewerb – nicht vergeben). Wenn Regina Frank keine Konzerte spielt, unterrichtet sie an der Kreismusikschule Tirschenreuth und im Musikstudio Karlsfeld. Und sie spielt – natürlich – immer noch in vielen Ensembles mit. Text: Sabine Reithmaier, Foto: Viktoria Zäch 14 | WETTBEWERBE

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