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2013_Zither-Mag_1

Monika Rožej Monika Rozej, 18 Jahre alt, ist sich absolut sicher, dass Musik in ihrem Leben immer wichtig sein wird. Als Achtjährige begann sie, Zither bei Cita Gali zu lernen, wechselte zu Pe- ter Napret und ist inzwischen bei Ja- nja Brlec gelandet. Die Begeisterung für das Instrument aber hat sie von ihren Eltern, die sich von Kindheit an vergeblich gewünscht hatten, Zither zu spielen. Am liebsten spielt Monika Stücke aus der Zitherromantik. Sie geht auf ein musisches Gymnasium, hat Gesang als Hauptfach. Klavier und Geige spielt sie auch noch. Nur gut, dass sie es entspannend findet zu musizieren, denn Freizeit bleibt ihr nicht viel. Stolz ist Monika, die in Turje in der Nähe von Rimske Top- lice wohnt, auf ihre Er- gebnisse als Solistin in staatlichen Wettbewer- ben. Dort wurde sie mit drei goldenen Anerken- nungen ausgezeichnet. 2012 gewann sie beim 5. Internationalen Wettbewerb den Nachwuchsförderpreis I. 2013 plant sie, an zwei Wettbewerben teilzu- nehmen: Zum einen am staatlichen Wettbe- werb in der Kategorie Gesang, zum anderen am Internationalen Wettbwerb in Štanjel in den Kategorien Kammermusik und Solo. Und was ihre Zukunft betrifft: Irgendwann würde sie gern in einem Orchester spielen. Text: Janja Brlec, Foto: Viktoria Zäch Andreas Bergmeister Wie es sich für einen echten Süd- tiroler gehört, fährt Andreas Berg- meister leidenschaftlich gern Ski. Im Sommer ist der 13-Jährige, der sich für Naturwissenschaften inter- essiert, auch viel mit dem Radl in Brixen und Umgebung unterwegs. Zeit zum Zitherspielen bleibt ihm trotzdem. Seit fünf Jahren hat er inzwischen Unterricht bei Margit Nagler-Ploner. Bereits im ersten Jahr spielte er bei kleinen Konzerten mit und tritt jetzt auch mit ei- ner Saitenmusik-Gruppe auf. 2010 gewann er den österreichischen Bundeswettbewerb „pri- ma la musica“. 2011 machte er das Leistungs- abzeichen in Bronze mit ausgezeichnetem Erfolg. Ein weiterer wichtiger Meilenstein für ihn war der ex-aequo Gewinn des Nachwuchsför- derpreises II beim 5. Internationalen Wettbe- werb für Zither 2012 in München. Und auch bei „prima la musica“ wurde er im selben Jahr mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Text: Reinhilde Gamper, Foto: privat Ditka Založnik Ditka lernt Zither seit dem siebten Lebensjahr. Unterrichtet wird sie von Irena Zdolšek. Fragt man sie, was sie am liebsten spielt, erwidert sie spontan: „Alte Musik und zeit- genössische Musik“. Wer erlebt hat, wie souverän die 13-Jährige in München ihr Programm absolvierte, glaubt das sofort. Ditka, eine gute Sportlerin, schrecken Wett- bewerbe nicht. Was die Musik betrifft, bestritt sie ihren ers- ten achtjährig 2008. Obwohl sie erst ein Jahr Zither spielte, reichte es im Zitherduett für Bronze. Zwei Jahre später holte sie als So- listin eine goldene Aus- zeichnung, 2011 siegte sie im Zithertrio als auch im Duo. 2012 setzte sie ihre Erfolgsserie fort, gewann die Zitherwettbewerbe in Celje und Brežice. Gleich danach ging es nach München, wo sie beim Nachwuchswett- bewerb II einen ersten Preis erhielt. „Das hat mich besonders gefreut, denn ich war vorher noch nie in Deutschland. Fand ich interessant und schön.“ Angesichts ihrer Zielstrebigkeit war das sicher nicht ihr letzter Besuch. Text: Irena Zdolšek, Foto: privat Internationaler Wettbewerb für Zither München Dieser Wettbewerb ist der einzige, der nur für Zitherspielerinnen und -spieler aus- geschrieben wird. Der von Georg Glasl 2004 initiierte Wettbewerb zeichnet sich zum einen durch seine internationale Ausrichtung aus - die Teilnehmer kamen bisher aus Italien, Österreich, Slowenien, Tschechien und Deutschland. Zum ande- renwendetsicheinerderdreiBewerbe,der Ernst-Volkmann-Preis (der Name erinnert an den Ingolstädter Zitherbauer, dessen Zither in Psalterform im Zitherbau wegwei- sende Impulse setzte) an professionelle Spieler im Alter von 19 bis 35 Jahren. Die zwei Nachwuchsförderpreise setzen dagegen auf nachhaltige Jugendarbeit. Eine dritte Besonderheit: Die Pflichtstücke für die Wettbewerbe werden aktuell von renommierten Komponisten geschrieben. Veranstaltungsturnus: Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre im Vorfeld des Münchner Zitherfestivals statt. Veranstaltungsort: Hochschule für Musik und Theater München, Kulturzentrum Gasteig Termin: Der Termin für 2014 steht noch nicht. Die Preisträger treten während des Festivals auf. Literatur: Ernst-Volkmann-Preis: 1. Durchgang: Pflichtstück, weitere Stücke nach freier Wahl 2. Durchgang: eine Originalkomposition aus dem 20./21. Jahrhundert und die Transkription eines Werkes vor 1750 Nachwuchswettbewerbe: Pflichtstück, weitere Stücke nach freier Wahl Altersgruppen und Auftrittszeit: Ernst-Volkmann-Preis (19 bis 35 Jahre): 1. Durchgang: 15 Min., 2. Durchgang: 30 Min. Nachwuchsförderpreis I (14 bis 18 Jahre): 15 Min. Förderpreis II (9 bis 13 Jahre): 10 Min. Preise: Ernst-Volkmann-Preis: 1. Preis: 1500 Euro, 2. Preis: 1000 Euro, 3.Preis 500 Euro. Nachwuchsförderpreis: je 300 Euro, gestiftet von den Ausstellern des Festivals Veranstalter: Georg Glasl in Zusammenarbeit mit Bay- erischem Volksbildungsverband und der Hochschule für Musik und Theater Anmeldeschluss: siehe Internetseite Infos und Anmeldung: www.zither10.de Petra Hamberger Nachwuchsförderpreis PreisträgerimKurzporträt WETTBEWERBE |15

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