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2013_Zither-Mag_1

Ruth Gehrmann-Felser, Kassenwartin des DZB-Landesverbands Berlin und Brandenburg Frage 1: Uns das alte Saitenspiel bisher immer gut gefallen, besonders die Seminar-, Konzert- und Veranstaltungsberichte möchten wir nicht missen, womit auch die zweite Frage gleich beantwortet ist. Frage 3: Mit Zitherkonzerten und Interviews mit guten Zitherspielern, nicht nur in den bayrischen Medien ( vor allem im Fern- sehen ), sondern auch in den restlichen Bundesländern und lokalen Medien. Martin Mallaun, Zitherlehrer und –spieler aus Österreich Frage 1: Ich hab das Saitenspiel abbestellt, weil mir die Zeit- schrift zu uninteressant war. Positiv: Es ist die einzige Zeit- schrift überhaupt mit Fokus auf der Zither, negativ: zu viel Vereinsmeierei, teilweise unprofessionelle Aufmachung Frage 2: Ankündigungen, Besprechungen (Konzerte, CDs), Interviews, Artikel über neue Entwicklungen Frage 3: Interessante Entwicklungen sollten aufgegriffen und einer Öffentlichkeit präsentiert werden. Das sollte sich auf möglichst unterschiedliche Kontexte und Stilrichtungen erstrecken. Und: der Kreis der porträtierten Musiker sollte gegenüber dem „alten“ Saitenspiel erweitert werden (nur als ein Beispiel: Musiker der internationalen Improvisationssze- ne, die sich mit der Zither beschäftigen). Silvia Schumacher, Musiklehrerin und Mit- glied im Bundesmusikausschuss Frage 1: Gefallen haben mir bestimmte Artikel, die Informationen zu Seminaren/ Konzerten und Berichte über die Aktivitä- ten einzelner Zitherspieler, Ensembles oder Landesverbände bieten (die aber oftmals zu ausführlich ausgefallen sind). Gerne hät- te ich auch mal farbige Bilder gesehen und auch mal etwas darüber gelesen, was ande- re (professionelle) Musiker über die Zither (und ihr Image) denken. Frage 2: Ich wünsche mir, dass auch ein bisschen über den Tellerrand geschaut wird (z.B. Zitherinstrumente in anderen Kultu- ren, wie werden bestimmte Dinge in anderen Verbänden geregelt, Aufführungspraxis bei anderen Instrumenten, die auf die Zither übertragen werden können, allgemeine mu- sikpädagogische Fragestellungen etc.). Frage 3: Die Zither ist ein wunderschönes Instrument mit vielen Möglichkeiten, die aber oftmals entweder außerhalb der gängi- gen Musikpraxis unseres Alltags liegen oder von Vorurteilen überlagert werden. Dieses Potenzial muss auf noch mehr Ebenen auf- gedeckt, entfaltet und einem breiten, vor allem auch jungen Publikum nähergebracht werden. Dr. Thomas Goppel, MdL , Präsident des Bayerischen Musikrats Frage 1: Bisher habe ich vom Saitenspiel nur gehört, in aller Regel Gutes, aber zumeist so fachweltorientiert, dass ich noch nicht den Anlass gefunden habe, mich da gesondert zu orientieren. Was ich höre, soll das Angebot noch anreizender werden. Ich bin gespannt. Frage 2: Wer sich mit Musik als Ganzem beschäftigt, hat am liebsten auch immer „von allem etwas“. Am ehesten bleibe ich hän- gen an erstklassigen Konzertberichten und Kommentaren, an Berichten über hohe Qualität im Instrumentenbau und immer da, wo nicht nur von den Saiten des Instrumentes, sondern auch denen (mit ei) der Spielerinnen die Rede ist … Frage 3: Die Frage beantwortet sich am besten, wenn wir uns erinnern: Der große Film „Der dritte Mann“ beginnt mit einer Zithermelodie, die alles verheißt und verspricht, Spannung erzeugt und Lust auf mehr macht. Zither in der richtigen Umge- bung und zur rechten Stunde vermarktet sich am besten selbst! ANDERS DENKEN |7

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