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2013_Zither-Mag_1

Willi Huber, Zitherspieler und musikalischer Leiter DZB-LV Bayern Süd Frage 1: Weder – noch! Es war ein neutraler Spiegel der Szene, die sich teils unbeholfen amateurhaft und teils unerträglich elitär (aber nicht minder unbeholfen) präsentiert. Die Verantwortlichen selbst verdienen jedoch große Anerkennung für die Arbeit am Saitenspiel. Frage 2: Anders herum: Was ich nicht lesen will: Selbstdarstellungsorgien von Leuten, die in anderen Medien kein Forum finden und auch keine „Hofberichterstattung“ für wenige Auserwählte. Was ich lesen möchte: Interessante Aufsätze über musikalische Themen von möglichst vielen kompetenten Autoren. Frage 3: Präsentieren sollte sie sich durch gute und gut gespielte Musik, die den Hörer auch mal bei der Hand nimmt, durch Vermeidung von kindischen Provokationen (auch wenn dies heutzutage im Konzertbetrieb scheinbar unausweichlich ist) und durch viele Konzerte mit breitem stilistischen Spektrum. Frank und Steffen Meinel, Instrumentenbau Wünsche Frage 1: Positiv am bisherigen Saitenspiel waren die herausnehmbaren Notenblätter und die Informationen über Workshops, Se- minare etc.. Der Gebrauchtmarkt ist eine tolle Alternative zu ebay und sollte unbe- dingt erhalten bleiben. Der Schwarz-Weiß- Druck war eher schlecht, viele Artikel zu lang und unübersichtlich. Frage 2: Vom neuen Saitenspiel würden wir uns einen modernen Auftritt mit klaren Überschriften und kurzen knackigen Texten erwarten. Frage 3: Der neue Name ist ein sehr guter Anfang. Es sollte auch eine Verständigungs- plattform aller Spieler und Zitherinteressier- ten oder derjenigen, die es werden wollen, sein. Ein aktuelles Verzeichnis über Noten- verlage und Lehrer wäre wünschenswert. Elisabeth Biller, Zither- und Hackbrettlehrerin Frage 1: Im bisherigen Sai- tenspiel wurden keine ak- tuellen und interessanten Themen behandelt. Ebenso war das komplette Layout sehr veraltet und sprach die Zitherspielenden nicht an. Frage 2: Sehr wünschens- wert wäre eine vielseitige Bandbreite von Zither- bzw. Musikthemen. Des Weiteren wären detaillierte Berichte im Vorhinein über Veranstal- tungen, Wettbewerbe etc. sehr sinnvoll. Frage 3: Mit dem Instrument Zither müsste man mehr auf die Jugendlichen eingehen, das heißt z. B. ein modernes Layout für das neue Magazin entwickeln oder für die Ju- gend ansprechende Artikel verfassen und attraktive Ver- anstaltungen gestalten. Ulrike Meinel, Instrumen- tenbauerin Frage 1: Das Saitenspiel hat mir immer recht gut gefal- len. Ich fand es in der Regel abwechslungsreich und weit gefasst durch interessante Themen. Die neue Musik war nicht dominierend, klar, sollte es aber vielleicht auch nicht sein. Das Saitenspiel wollte und sollte für eine breite Basis da sein. Auch wenn es jetzt einen neuen Vorstand gibt, bin ich der Meinung, dass man mit al- ler Vorsicht an Änderungen gehen sollte, was jedoch nicht heißt, diese zu un- terlassen oder Ideen nicht umzusetzen. Ein neues grö- ßeres Format war vor Jahren schon aus Kostengründen angedacht. Ich fand aber das derzeitige Format prak- tisch, weil es sich im Bücher- schrank gut stellen lässt und nicht umknickt, was es tun würde, wenn es zwar größer, aber nicht in Buchform, also dünn wäre. Frage 2: ----- Frage 3: Diese Frage kön- nen sicher Musiklehrer wie Martin Mallaun oder Harald Oberlechner, Isolde Jordan, um nur einige zu nennen, mit ihrer großen Erfahrung besser beantworten. 8 | ANDERS DENKEN

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