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2013_Zither-Mag_2

ZitherRausch setzt sich durch Spannende Entscheidung im Wettbewerb – Goldene Zither 2013 Der Wettbewerb um den Wanderpreis Goldene Zither fand heuer zum zwei- ten Mal statt, wie im Vorjahr während des Zithertags im Markus-Wasmei- er-Freilichtmuseum in Schliersee. Al- lerdings hatte es dieses Mal die Jury schwer, unter den drei nominierten Gruppen die richtige Entscheidung zu treffen. Alle Mitwirkenden waren sehr gut. Nach langer Diskussion standen die Gewinner fest: die Gruppe Zither- Rausch aus Waldkraiburg. Normalerweise werden sie mit den Worten „fetzig, frech und frisch“ be- schrieben, die fünf jungen Frauen mit Zithern, Gitarre und Kontrabass. In ih- ren Konzerten reißen sie die Zuhörer mit Schwung und Gefühl mit. Gegrün- det wurde die Gruppe von der Zither- lehrerin Rosalyn Sabo, die vier ihrer „Goldmädel“ (Bundespreisträgerinnen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“) um sich vereint hat. In die Endausscheidung mit einem Live-Auftritt vor Publikum und Jury hatten es aber noch zwei weitere Be- werber geschafft. Zum einen der Solist El Zitheracchi aus dem Inntal. Er gibt sich geheimnisvoll. In seinen Bewer- bungsunterlagen fand sich nur ein Foto mit Schattenriss. Seine Musik beschreibt er folgendermaßen „Tra- ditionelles Liedgut scharfzüngig und bitterböse zitherprätiert, verwoben mit kosmischen und komischen Klang- kollagen, die nicht nur auf die Ohren gehen, sondern ins Herz und ins Hirn eindringen – um dort Früchte zu brin- gen.“ Zum anderen das Lanzinger-Trio aus Schwaben, das in der Besetzung Hack- brett-Zither-Gitarre das Klischee von behäbiger Stubenmusik mit Einfalls- reichtum und Spielfreude locker in die Schranken weist. Ihre mitreißen- den Eigenkompositionen sind interes- sante Mischungen von Volksmusik mit Elementen aus Jazz, Rock, Pop, Blues und Funk, immer darauf bedacht, die Möglichkeiten der Instrumente aufs Neue auszuloten. Ein zehnminütiges Video des Abends gibt es auf der Homepage www.zither- tag.de zu sehen. Petra Hamberger PreisträgeriimKurzporträt Jasmin Anibas geboren 1995, wohnt in Brixen im Thale. Sie besuchte zunächst das Bundesober- stufenrealgymnasium in St. Johann in Tirol, jetzt die Höhere Bundeslehran- stalt für wirtschaftliche Berufe in Kuf- stein. Sie spielt seit neun Jahren Zither und seit sechs Jahren Harfe, davor zwei Jahre Blockflöte. Diverse Übertrittsprü- fungen hat sie mit Auszeichnung abge- legt. Zitherunterricht hatte sie anfangs bei Martin Mallaun, seit sechs Jah- ren bei Wolfgang Schipflinger. Bereits mehrmals hat sie erfolgreich an Wett- bewerben teilgenommen (bei prima la musica solistisch und im Ensemble, beim alpenländischen Volksmusikwett- bewerb mit den „Aufdrahten“). Greta Schermer geboren 1995, wohnt in Brixen im Thale. Sie besuchte das Gymnasium in Wörgl, jetzt die HTL in Saalfelden (Bautechnik). Nach zwei Jahre Block- flötenunterricht begann sie mit Zither (seit 2003) und Klarinette (seit 2004). Diverse Übertrittsprüfungen mit Aus- zeichnung. Auch sie hatte anfangs Zitherunterricht bei Martin Mallaun, seit sechs Jahren ist sie bei Wolfgang Schipflinger. Bereits mehrmals erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben (bei prima la musica und beim alpenländischen Volksmusik- wettbewerb in verschiedenen Gruppie- rungen). Außerdem ist sie Mitglied der Musikkappelle Brixen im Thale. Elisabeth Wagner geboren 1995, wohnt in Brixen im Thale. Sie besuchte die Hauptschule in Westendorf, anschließend die Tou- rismusschule am Wilden Kaiser St. Johann in Tirol bis 2012, 2013 bis vo- raussichtlich 2016 HLW Ried (Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe) am Wolfgangsee. Seit 2005 hat sie Zitherunterricht an der Mu- sikschule Brixental, drei Jahre bei Martin Mallaun, danach bei Wolfgang Schipflinger. Bereits mehrmals erfolg- reiche Teilnahme bei Wettbewerben (bei prima la musica solistisch und im Ensemble und beim alpenländi- schen Volksmusikwettbewerb mit den „Aufdrahten“). Isolde Jordan ZitherRausch Foto: A.Heuberger WETTBEWERBE |15

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