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2013_Zither-Mag_2

unter dem Namen Saitenspiel von einem 16-seitigen Mitteilungs- und Informa- tionsblatt zu einer Zeitschrift mit rund 60 Seiten. Zum Jahresende 2012 wurde sie in ihrer bisherigen Form eingestellt und durch das Magazin „Zither“ ersetzt. Daneben hat der DZB einen Internetauf- tritt, in dem sich Bund und Landesver- bände darstellen. Die kontinuierliche Aufbauarbeit führte auch zu einigen Neuerungen, die aller- dings nur sekundär als Erfolge des Ver- bands gelten können. Die Zitherbauer, allen voran Ernst Volkmann, widmeten sich der Verbesserung der Instrumente. Ernst Volkmann begann mit einer Bass- zither in Psalterform. Bei den Zithermu- siktagen in Stuttgart 1981 stellte er alle Instrumentengrößen in dieser neuen Bauweise vor. Andere Zitherbauer folg- ten seinem Beispiel. Parallel dazu ent- wickelte sich eine neue Anschlagsweise auf dem Griffbrett, ermöglicht durch die Erfindung des Wechselschlagrings. Die Idee war zwar schon um 1900 entstan- den, setzte sich aber wegen der mangel- haften Materialqualität der damaligen Ringe nicht durch. Wenn man all diese Aktivitäten mit den Zielen aus der Satzung verknüpft, so lässt sich feststellen, dass der DZB in al- len gesteckten Zielen aktiv geworden ist. Trotzdem: Ziele sind immer eine Utopie, der man sich nur annähern kann. Die Arbeit geht nicht aus! Um die Arbeit zu straffen, erwies es sich immerwiederalsnotwendig,dieSatzung neuen Gegebenheiten anzupassen. Der wohl entscheidendste Einschnitt war die Schaffung der Bundesdelegierten- versammlung. Bis zu dieser Neuordnung war die Bundesmitgliederversammlung das höchste Gremium des DZB mit der Folge, dass die Entscheidungen sehr regional beeinflusst waren. Denn die Mitglieder desjenigen Landesverbands, in dessen Gebiet die Versammlung statt- fand, waren meist in der Überzahl. Das änderte sich durch die Delegiertenver- sammlung. Von da an waren die Landes- verbände ihrer Mitgliederzahl entspre- chend im DZB vertreten. Gleichzeitig wurden sie wesentlich besser über die Arbeit des Gesamtverbandes informiert. Die Mitsprache der Einzelmitglieder und der Spielvereinigungen blieben durch die jeweils eigenen Mitgliederver- sammlungen erhalten. Im Rückblick auf die vergangenen 50 Jahre kann man feststellen, dass der DZB trotz vieler Schwierigkeiten gut aufgestellt ist. Für die nächsten 50 Jahre wünsche ich ihm, dass es so bleibt und er, den Ideen der Gründer folgend, dazu beitragen kann, das Zitherspiel zu ver- breiten. Innere Harmonie und gegensei- tiges Verständnis zwischen allen Betei- ligten möge dem DZB beschieden sein. Michael Brandlmeier, Autor der Innenansicht, war lange Jahre Schriftleiter des Saitenspiels und Vor- sitzender des DZB-Landesverbands Bayern Süd. Die Präsidenten und ihre Amtszeiten Dr. Dr. Jakob Bayer 1963 bis 1979 (oben links) Ulrich Oesterle 1979 bis 1992 (oben rechts) Nach dem Tod Oesterles übernahm für zwei Jahre der damalige zweite Vorsitzende Rudi May die DZB-Leitung Rudi May 1994 bis 2008 (unten links) Heinz Mader 2008 bis 2011 (unten rechts) Georg Glasl seit 2012 IIIIIIINNNNNNNNNNNNNNN EEEENNEE ANANAA SISISIIS CHCHCHCHCHTTTTT 227277727

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