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2013_Zither-Mag_2

Liebe Leserinnen und Leser, wir haben uns sehr gefreut über die positive Resonanz auf die erste Ausgabe unseres Magazins Zither. Die Neuausrichtung ist gut angekommen, die Veränderung wurde als richtiger Schritt in die Zukunft bewertet. Auch der Deutsche Musikrat hat den Wandel mit großer Zustimmung begrüßt. Der Um- schwung scheint sich auch bereits auf unsere Mitgliederzahl auszuwirken. Im ersten Halbjahr 2013 sind wir um fünf Pro- zent gewachsen, bei den 10- bis 19-Jährigen verzeichnen wir sogar eine Steigerung um 47, bei den 20- bis 29-Jährigen um 17 Prozent. Das ist mehr als sehr erfreulich. Im Augenblick stecken wir mitten in den Vorbereitungen für das Festival Zither am Berg, mit dem wir von 27. bis 29. Sep- tember das 50-jährige Bestehen des Verbands feiern. So vie- le Konzerte und Workshops zu organisieren, ist eine Menge Arbeit, die die Mitglieder des „Bad-Aibling-Teams“ ganz her- vorragend leisten. Ungezählte Mails, Telefonate, Sitzungen, Ortsbegehungen waren und sind notwendig, um das Großer- eignis zu stemmen. Ich danke all denen sehr herzlich, die ihre Freizeit seit Monaten so bereitwillig in das Projekt stecken und sich engagieren. Großer Dank gebührt auch Annette Bliemetsrieder, der Vorsitzenden des gastgebenden DZB-Lan- desverbands Bayern Süd, Frau Vogl vom Kulturförderverein Mangfalltal, die das Festivalbüro leitet, der Stadt Bad Aibling sowie Herrn Vogt und seinen Mitarbeitern von der Wendel- steinbahn, die unsere Ideen tatkräftig unterstützen. 50 Jahre Deutscher Zithermusik-Bund – das ist ein Anlass, unsere Geschichte Revue passieren zu lassen. Mehrere Arti- kel im Magazin tun dies auch. Einer davon widmet sich den historischen Anfängen der Zitherverbandsszene und den Streitigkeiten, die nach der ersten Gründung losbrachen. Als der Text entstand, wussten wir noch nicht um seine Aktua- lität. Die Zitherhistorie beweist eindrucksvoll, dass Sonder- wege, wie sie gerade in Bayern wieder eingeschlagen werden, in Sackgassen führen, auch wenn sie gern mit dem schein- heiligen Deckmäntelchen, dem Wohle der Zither zu dienen, kaschiert werden. Meist waren diejenigen, die Abspaltungen betrieben, aus persönlicher Eitelkeit nicht bereit, andere Mehrheiten anzuerkennen, Macht abzugeben und Weiterent- wicklungen als notwendig zu akzeptieren. All das trifft ver- mutlich auch dieses Mal zu. Das ist schade, denn natürlich nutzen diese Spielchen der Zither überhaupt nicht. Trotzdem gebe ich die Hoffnung auf andere Zeiten nicht auf. In meiner Vision existiert bereits eine offene tolerante Zitherszene, in der die einzelnen Vertreter partnerschaftlich agieren, Profis und Laien in gegenseitiger Wertschätzung zusammenarbeiten. Nur so – davon bin ich zutiefst über- zeugt – kann es gelingen, das Überleben des Instruments zu sichern und die schmale Zitherbasis behutsam wieder zu verbreitern. Zither am Berg soll einen ersten Anstoß in diese Richtung liefern. Vielleicht gelingt es uns, miteinander zu feiern und mit Schwung in die nächsten 50 Jahre DZB aufzubrechen. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen, Sie in Bad Aibling und auf dem Wendelstein zu treffen. Georg Glasl und das Redaktionsteam Editorial FrederikSchwenk GGGGGGGGGGGGGiediediediedediedieddiediediedieeirererererereeerereereererececcBecBececBeccBeceeeeBeBeBeBeBeBeBBBBBkert LeopoldHurt |3

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