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2013_Zither-Mag_2

Rechtzeitig zu seinem 50-jährigen Bestehen präsentiert sich der Deutsche Zithermu- sik-Bund in neuem Gewand: Der Gene- rationswechsel ist geschafft und junge Menschen lassen sich wieder für die Zither begeistern, sodass auch künftige Genera- tionen das sensible Instrument genießen können. Das Programm des Festivals „Zither am Berg" bildet diese Aufbruchs- stimmung hervorragend ab. Ich freue mich, dass der Deutsche Zither- musik-Bund sein beeindruckendes Jubi- läum in Bayern feiert. Damit hat er sich einen seiner stärksten Landesverbände als Gastgeber ausgesucht. Seit den Zei- ten von Herzog Max gilt die Zither als das bayerische Nationalinstrument schlecht- hin. Als solches bewegt es sich mühe- los zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Volksmusik, Alter Musik und Neuer Musik. Die Zither wird längst auch im klassischen Kulturbetrieb als interes- santes Instrument wahrgenommen, von dessen vielfältigen und unverbrauchten Klangmöglichkeiten sich zeitgenössi- sche Komponisten immer häufiger faszi- nieren lassen. Trotzdem hat sie sich ihren Charme als Instrument der Volksmusik bewahrt und ist weiterhin im Wirtshaus und auf der Alm zu Hause. Auch an der Hochschule für Musik und Theater in München hat sie ihren Platz gefunden. Das ist besonders wertvoll, weil hier die künftigen Zitherlehrer eine hervorragen- de Ausbildung erhalten, die schließlich dem Nachwuchs zugute kommt. Bei den vielfältigen Veranstaltungen zum Jubiläum wirkt eine eindrucksvolle Zahl an jungen Zitherspielerinnen und -spie- lern mit. Um die Zukunft des Instruments mussmansichalsokeineSorgenmachen - nicht zuletzt dank des beispielhaften Engagements des Deutschen Zithermu- sik-Bundes. So wünsche ich dem Verein, dass er auch in den nächsten 50 Jahren das Musikleben unseres Landes berei- chert. München, im Juni 2013 Dr. Wolfgang Heubisch Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst 13 Uhr Unter Strom II Dass Neue Musik nicht nur lange Ei- narbeitungszeit, hart erworbenes Spe- zialwissen oder Bewältigung scheinbar unspielbarer Partituren bedeutet, führt dieser Workshop vor Augen (und Oh- ren). Unter Anleitung des Komponis- ten Leopold Hurt, der unter anderem als Interpret im Decoder Ensemble für aktuelle Musik Hamburg zahlreiche Erfahrungen gesammelt hat, werden hier musikalisch die Leinen losgelas- sen. Wohin die Reise geht, entscheiden letztlich die Workshop-Teilnehmer, die aktiv an der Impro-Session mitwirken – eine frische Brise, die man sich auch als seriöser Zuhörer ruhig gönnen darf. 14 Uhr ZitherSpielen Wenn Du Spaß am Musizieren hast und auf der Zither deine ersten Spielver- suche machen möchtest, dann komm‘ zum Schnupperkurs ZitherSpielen mit Irmengard Auer und Sabine Huber. Es macht viel Freude, gemeinsam in einer Gruppe (bis zu 12 Kinder) verschiede- ne Klänge auf der Zither zu entdecken, und sich bei lustigen Liedern selbst zu begleiten. Du bist nicht älter als zwölf Jahre? Schau einfach vorbei! Instrumente wer- den gestellt. 15 Uhr Zither-Manä rockt IneinerGruppe(biszuzehnTeilnehmer) werden einige Grundriffs der Rock- und Bluesmusik erarbeitet. Hierzu solltest du schon ein wenig Zither spielen kön- nen und dein eigenes Instrument zum Ausprobieren mitbringen. Notenmaterial wird zur Verfügung gestellt. 16 Uhr Spiele mit Anna In einem Schnupperkurs stellt Gertrud Wittkowsky die Zither in unterschied- lichen Facetten vor. Zum Hören, Aus- probieren und Mitsingen für Kinder ab sechs Jahre, gerne in Begleitung ihrer Eltern. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf beschränkt, Instrumente zum Auspro- bieren werden gestellt. 17 Uhr Folklore-Crash-Kurs Gemeinsam mit Rosalyn Sabo bereisen wir andere Länder und spüren das Tem- perament in unseren Fingern und Saiten. Mit Spaß & Moves bringen wir Schwung ins Kurhaus! Zither-Manä Foto: Andreas Stark Foto: Sigrid Hofstetter FESTIVAL |33

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