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2013_Zither-Mag_2

Irena Zdolsek, Diplom-Musikpädagogin, Slowenien Frage 1: Der Deutsche Zitherbund hat eine lange Geschichte, und die meisten Zitherspieler sind aus deutschsprachigen Län- dern. Ich denke, dass ein Name nicht so wichtig ist – wichtiger ist die Arbeit. Eigentlich ist jeder Name ideal, bei dem man sofort weiß, um was es geht. Also ist DZB aus dieser Sicht zeitgemäß. Frage 2: So wie oben. Die Internetseite kommt sowieso ohne „Deutscher“ aus, das Magazin heißt „Zither“, deswegen fällt einem Ausländer „Deutscher“ gar nicht so auf. Ein Forum für alle Zitherspieler kann es nicht sein, weil viele slowenische Zitherspieler als erste Fremdsprache Englisch gelernt haben. Man müsste alles zugleich auf Englisch übersetzen … Frage 3: Es wäre natürlich nach 50 Jahren eine große Veränderung für den DZB, ob das gut oder eher nicht gut wäre, kann ich nicht vorhersagen. Frage 4: Es gibt von meiner Seite vier Varianten: DZB, ZB, Internationaler ZB oder Europäischer ZB. Die Entscheidung hängt vom DZB-Team ab und davon, wohin sich der Verband entwickeln will. Silke Rager, Diplom-Musikpädagogin, Studienrätin Frage 1: Wenn man sich aktuelle Gründungsnamen ansieht, wohl nicht. Das allein sollte nicht der Maßstab sein, um den Na- men für den Zitherbund zu beurteilen. Der Name steht für Tradi- tion. Würde der Deutsche Fußballbund auf die Idee kommen, auf das Attribut „deutscher“ zu verzichten? Tradition und Werte sind heute wichtiger denn je. Darauf muss man aufbauen. Frage 2: Das ist meiner Meinung nach ein typisch „deutsches“ Problem, wenn man die Identifizierung der Deutschen mit dem eigenen Land mit dem Nationalstolz anderer Länder vergleicht. Das Attribut „deutsch“ ist für mich keineswegs negativ kon- notiert, da es durchaus für viele positive Eigenschaften steht. Wenn der deutsche Zitherbund ein Forum für alle Zitherspieler Europas bieten soll, wäre für mich die logische Folge, ihn völlig umzustrukturieren. Dann reicht eine bloße Umbenennung nicht aus, sondern man müsste einen Europäischen Zitherbund (www. zither.eu oder international: www.zither.com – beide Adressen wären noch frei!) gründen, der dann eben die verschiedenen Länder in einzelnen Sektionen (und dann auch einen deutschen Zitherbund!) beinhaltet. Dieser europäische Zitherbund könnte dann von Deutschland aus verwaltet werden. Frei nach dem Mot- to: „Think global, act local.“ Frage 3: Nur ein Weglassen des Attributs „deutscher“ bedeutet meiner Meinung nach sehr wohl einen Identitätsverlust, wenn die Namensänderung nicht mit einem Umdenken und einer Um- strukturierung einhergeht. Eine Öffnung des deutschen Zither- bunds kann nicht durch das bloße Weglassen eines Namensbe- standteiles erfolgen. Frage 4: Siehe Frage 2. Die Website würde ich umbenennen. Ebenso müsste die Suchmaschinenverträglichkeit verbessert werden, damit die Seite des Zitherbunds schneller erscheint, wenn man den Suchbegriff „Zither“ eingibt. d gin Studienrätin sieht zither.eu oder international: www.zither.com – beide Adressen wären noch frei!) gründen, der dann eben die verschiedenen lnen Sektionen (und dann auch einen deutschen i he Zitherbund könnte Gisela Müller-Kopp, Vorsitzende Landesverband Nord Heute zählt die Verständigung unter Musikern und Musizierenden. Sie sprechen eine Sprache, die der Musik! Nirgendwo verstehen sich Gleichgesinnte so spontan und finden zueinander, wie bei gemeinsamen musikalischen Tätigkeiten – die geo- grafischen Grenzen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Mein Vorschlag zum besseren Verständnis für Nichtmusizierende: Eine Vereinheitlichung der Bezeichnungen ( Begriff auch als Benennung der Internetseite ), d.h. Zithermusik-Bund e.V. , und entsprechend www.zithermusik-bund.de Frage 4 vom DZB-Team ab und davon, w Landesverband Nord M izierenden. Jane Curtis, USA Frage 1: Ja Frage 2: Nein. Alle Teilnehmer müssten ihre eigene Identi- tät behalten, um miteinander einen fruchtbaren Austausch haben zu können. Dabei ist aber ein Zentrum nötig und der deutschsprachige Raum scheint mir geeignet zu sein, denn die Zither stammt aus diesem Raum. Frage 3: Keine von den beiden Alternativen. Siehe meinen Vorschlag unten. Frage 4: Ich schlage vor, den Namen einfach zu erweitern. Die Name „Deutscher Internationaler Zither Bund“ würde die deutsche Verbindung behalten und auch die internati- onalen Verbindungen betonen. Die Internetseite www.dizb. de wäre kurz und klar. 8 | ANDERS DENKEN

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