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2013_Zither-Mag_2

Jugendförderung als wichtigste Aufgabe des DZB Bericht vom Jugendleitertreffen in Höhenkirchen Die wichtigste Aufgabe, die der DZB künftig zu leisten hat, ist die Jugendarbeit. So lautete die Quintessenz des Treffens, zu dem Bundesju- gendreferentin Sabine Huber im Januar die DZB-Jugendlei- ter nach Höhenkirchen/Mün- chen eingeladen hatte. Nach der Begrüßung durch Sabine Huber und DZB-Prä- sidenten Georg Glasl entwi- ckelte sich sehr rasch eine angeregte Diskussion über die Gründe, warum die Ju- gend im Verband so spärlich vertreten ist, und welche Möglichkeiten es gibt, um in den einzelnen Landes- verbänden diesem Nega- tivtrend entgegenzuwirken. In der Runde kristallisierte sich schnell die Erkenntnis heraus, dass eine DZB-Mit- gliedschaft für Jugendliche attraktiver werden muss. Die jungen ZitherspielerIn- nen sollen sich anerkannt fühlen und sich im Verband „wiederfinden“. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist eine verstärk- te Präsenz der Jugend im Magazin Zither. Dort werden regelmäßig Porträts junger Zitherspieler und Wettbe- werbsteilnehmer erscheinen. Ebenso wird bei der Noten- beilage des Magazins auf ei- nen für Jugendliche spielba- ren Schwierigkeitsgrad und verschiedene Stilrichtungen geachtet. Eine weitere Möglichkeit sind spezielle Programme für Ju- gendliche. Dieser Ansatz wird auch während der Festtage zum 50-jährigen Bestehen des DZB umgesetzt. Unter dem Motto „Zither moves - Zup- fen aus Leidenschaft“, einem bereits seit einigen Jahren laufenden Projekt der Hoch- schule für Musik und Theater München, sind landesver- bandsübergreifende Konzerte geplant. Auch einige der dort angebotenen Workshops zie- len auf Jugendliche ab. Ein anderes Ergebnis der Sitzung: Künftig findet ein- mal jährlich ein Treffen der Zitherjugend statt, in dem neben dem Musizieren ge- meinsame Freizeitaktivitäten im Vordergrund stehen. Auch hier fällt der Startschuss während des DZB-Jubiläums in Bad Aibling, wo erstmals Jugendlichen die Möglichkeit geboten wird, sich gegensei- tig zwanglos kennenzuler- nen. 2014 wird „Zithertreff. com_unterwegs“, so der Name des Seminars, im Saarland stattfinden. Inzwischen ist be- reits ein sehr ansprechender Flyer gedruckt, mit dem wir versuchen, junge Zitherspie- lerInnen zu erreichen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt des Jugendleitertreffens wid- mete sich der Teilnahme an „Jugend musiziert“ und Paten- projekten für Unterricht und Instrumente. Wie Kinder für die Zither zu begeistern sind, darüber refe- rierte am zweiten Tag in ihrer temperamentvollen, motivie- renden Art Rosalyn Sabo aus Waldkraiburg. Einen anderen Weg, Kindern das Instrument näherzubringen, stellte Rita Fichter-Rollfinke mit ihrem „Konzept der gemischten Zup- ferklassen an Grundschulen“ vor. Beide Workshops waren hoch interessant, lieferten wertvolle Tipps und boten ausgiebigen Diskussionsstoff. Mittlerweile sind bereits ei- nige Ideen, wie die Schnup- perkurse für Kinder, im LV Saar und im LV Bayern Süd mit großem Erfolg in die Tat umgesetzt worden. Bleibt zu hoffen, dass sich auch die Ju- gendleiterInnen der anderen Landesverbände anstecken lassen, und ebenfalls einige der Ideen realisieren, um Nachwuchs für die Zither zu gewinnen. Sabine Huber Gelungene Jugendarbeit: 29 Südtiroler ZitherschülerInnen im Alter von fünf bis 18 Jahren spielten heuer bei einem Konzert in Klausen mit. Die Leitung hatte Reinhilde Gamper. Foto: privat 82 | ZITHER SZENE

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