Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

2014_Zither-Mag_3

Samstag Von frühem Morgen an geschäftiges Treiben um und im Bad Aiblinger Kurhaus, dem eigentlichen Festivalzentrum. Um 10 Uhr beginnt der erste von zehn überfüll- ten Workshops. Mit so vielen passiven Zuhörer, die noch die allerletzte Treppenstufe oder Fensterbank besetzen, hat niemand gerechnet. Für 11 Uhr ist das erste von drei Jugendkonzerten angesetzt, der Nachwuchs probt bereits. Nachmittags zaubert die Seewind-Musi, theatert Manuel Kuthan in seinem Lastwagen und swingt der Zither- club Oßweil draußen im Pavillon. Die Instrumenten- und Notenausstellung sollte ja auch noch besichtigt werden. Und reden und ratschen möchte man auch noch ein bisschen miteinander. Die Besucher haben ein Problem: Alles geht nicht, sie müssen sich zwischen mehreren Veranstaltungen entscheiden, was auch Gisela Müller-Kopp, Vorsitzende des DZB-LV-Nord, feststellt. Der enge Zeitplan des Programms war für den Zuhörer/Besucher eventuell problematisch. Wofür sollte man sich entscheiden? Für das, was man schon kannte oder doch für etwas Neues, das die Neugierde wecken sollte und Anre- gung für zu Hause war? Die Anwesen- heit vieler Jugendlicher im Konzertrah- men war höchst erfreulich! Besonders erwähnenswert finde ich aber auch die Öffentlichkeitswerbung, wie der be- leuchtete Hinweis am Ortseingang zu Zither am Berg, die Pressemitteilungen in einem Radius über 100 Kilometern, der Bayerische Rundfunk vor Ort … Gisela Müller-Kopp, Vorsitzende des LV-Nord Wir sind mit 30 Leuten aus dem Lan- desverband Saarland angereist. Die Kinder und ihre Betreuer inklusive. Es war schon eine anstrengende Arbeit, alles zu managen, aber die Eltern der Kinder, mein Vater und mein Lebens- gefährte haben mich sehr stark unter- stützt. Ich habe sogar Zeit gefunden, einen Workshop zu besuchen, den von Zither-Manä. Ich hab‘ versucht mit- zunehmen, was ging, was in der Zeit zwischen Anreisen, Proben und alle Kinder zusammenhalten möglich war. Sandra Derschang, Jugendleiterin im DZB-Landesverband Saar Die Workshops waren schön, da man unterschiedliche Stilrichtungen der Zither kennenlernen und auch selbst erforschen konnte. Katharina Bernlochner von den Isarwinkler Zitherspatzn, die im zweiten Jugendkonzert spielten Wir kamen mit 30 ZitherspielerInnen aus ganz Südtirol nach Bad Aibling, um dort dieZuschauervondenStühlenzureißen. Unser Bus war vollgepackt mit unseren Zithern, Zithertischen und Koffern. Als wir am Freitag in der Selbstversorgungs- hütte in Großholzhausen angekommen waren, gingen schon gleich die Proben los. Vom lauten Klang der Zithern zitter- Zitherprojekt Südtirol unter der Leitung von Reinhilde Gamper Julia Dietsche, 2, probierte ebenfalls Zithern aus Hochbetrieb in den Workshops: Die Zuhörer belegten jeden nur möglichen Platz. „Um an Fünferl a Durcheinand“ aus dem Saarland INNENANSICHT |21

Seitenübersicht