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2014_Zither-Mag_3

Sonntag Dichter Nebel im Tal. Bange Blicke zum Himmel. Hoffentlich ist weiter oben auf dem WendelsteindieSonneanzutreffen.AbererstmalgehtesnachBerblingzurMatinee mit Alter Musik. Vor dem kleinen Kirchlein steht schon eine lange Schlange. Noch darf niemand außer den Musikern rein, der Rundfunk macht Soundcheck. Leichte Sorgen an der Kasse: Das sind unglaublich viele Leute, die da anstehen. Haben die alle Platz? Endlich gibt der BR die Kirche frei und das Publikum strömt herein, füllt das Kirchlein bis auf den aller-allerletzten Platz. Manche stehen sogar. Die Musiker - Trio Psalteria Innsbruck, La Meiga Rubia (Beate Hariades, Sopran und Traversflöte, Stefanie Pritzlaff, Block- und Traversflöte, Regina Frank, Zither) und das Duo Gertrud Wittkowsky / Franz Vitzthum versuchen derweil, sich in der Sakristei warmzuhalten. Die Alte Musik hat mich hellauf be- geistert. Ein Konzert für die Seele, mit einem wunderbaren Nachklang. Die Kirche bot natürlich auch den perfek- ten Rahmen für die Alte Musik. Was mich auch beeindruckt hat, war die Freundlichkeit und Bescheidenheit der Musikerinnen und Musiker, die gute Organisation. Das ist aber nicht nur mir aufgefallen, sondern auch ande- ren, den Mesnerleuten von der Kirche in Berbling zum Beispiel. Gertrud Vogl, Geschäftsführerin Kulturförderverein Mangfalltal Ich hatte mich schon im Vorfeld sehr auf dieses Konzert gefreut. Es hat alles gestimmt: die Gruppen, die Stückwahl, das Umfeld, die Zuhörer. Die Wände der Kirche betonten die Alte Musik. Es war ein sehr schönes Erlebnis! Martina Lübbecke, Studentin der Kirchenmusik in Halle/Saale Ich hatte noch nie zuvor die Kombinati- on Zither und Countertenor gehört und war davon sofort verzaubert. Margit Koziol, die am Nachmittag mit ihrer Gruppe Zither- Rausch auf dem Wendelstein spielte Nach der Matinee ist es höchste Zeit, auf den Berg zu fahren. Erleichterung im Organisationsteam: Georg Glasl hat sich vom Wendelstein gemeldet mit der gu- ten Nachricht, dass oben die Sonne scheint. Unten bleibt es aber trüb und in der Eingangshalle zur Wendelsteinbahn sitzt Irmengard Auer in einer dicken Daunen- jacke am Infotisch und friert. Aber alles läuft nach Plan: Die Besucher lassen sich vom Nebel unten nicht abhalten: 1200 Menschen fahren an diesem Sonntag auf den Wendelstein und lassen sich von der Zither verzaubern. Gertrud Wittkowsky und Franz Vitzthum Trio Psalteria Das Umfeld passte perfekt zur Alten Musik. Bis auf den letzten Platz besetzt: Die Matinee in Berbling Malerisch gelegen: Die Kirche in Berbling INNENANSICHT |25

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