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2014_Zither-Mag_3

Für mich, der ich die Zither nur aus der Volksmusik her kenne, war es ein wirkliches Aha-Erlebnis: diese Vielfalt, ob im Salon Wendelsteinhaus, dem Kirchlein oder bei den Installationen. Zusammengefasst: Für mich war es eine Horizonterweiterung. Ich habe die Besucher in der Wendel- steinhöhle beobachtet, wie stark die Klanginstallation auf jeden Besucher gewirkt hat: Die Erwachsenen, die neugierig versuchten, die Klänge der Installation zu ergründen, die Kinder, auf die es fast etwas unheimlich wirkte. Ich konnte dies wunderbar an deren Gesichtern ablesen. Es war faszinierend, wie stark und nachdrücklich diese Arbeit von Alois Späth auf die Menschen wirkte. Und dann natürlich auch die Mitteralm, wo verschiedene Volksmusikgruppen ge- spielt haben, die Zither im bekannten, traditionellen Kontext gezeigt wurde, die Menschen bis 22 Uhr abends ganz dicht gedrängt saßen mit zufriedenen, glücklichen Gesichtern. Eine Super- stimmung! Florian Vogt, Betriebsleiter der Wendelsteinbahn GmbH Zu der Stimmung hat die gut gelaunte Crew der Wendelsteinbahn viel beigetragen. Denn sie blieb bis in die Abendstunden geduldig mit den Musikern und ihren Gäs- ten. Beispielsweise als oben an der Gipfelstation Michael Büttler um 21 Uhr vor der Zahnradbahn die Besucher noch ausgiebig mit Alphorn-Klängen verabschiedet. Oder als es erst nach 22 Uhr gelingt, die gut gelaunten Gäste aus der bis dahin noch immer dicht besetzten Mitteralm zu bewegen, in den allerletzten Zug zu steigen und sich nach unten fahren zu lassen. Und was bleibt? Ich lebe mit der Überzeugung dass Mu- sik ein Lebensgefühl ist. Die Veranstal- tung Zither am Berg hat das bestens vermittelt. Die Motivation, mit wel- cher die Jungmusikerinnen und Mu- siker ihr Können präsentiert haben, zeigt, wie professionell sie während des Jahrs von ihren Musiklehrerinnen und -lehrern begleitet werden. Musik hören, mit Musik experimentieren und gemeinsam etwas zu unterneh- men, ist das nicht etwas, was man jedem Kind und Jugendlichen wün- schen kann? Zither am Berg hat vieles in dieser Hinsicht geboten, ein Treffen, ein Austauschen, ein Sich-Kennenler- nen: mit Musik. Es war sehr lehrreich und eine tolle Erfahrung. Agnes Innerhofer, Mutter und Begleiterin der Südtiroler Kinder Mir gefiel gut, dass innerhalb des Festivals eine so große Bandbreite an Stilen dargeboten wurde - da ist nie- mand zu kurz gekommen! Ebenso er- staunt war ich, dass so viele Leute von überall angereist kamen, nur um das Instrument Zither zu hören: So etwas zu schaffen - darauf kann der Verband stolz sein. Margit Koziol, ZitherRausch Mir fällt kaum etwas ein, was man bei so einem Festival noch grundlegend verbessern sollte. Schade fand ich nur, dass ich nicht bei allen Konzerten zuhö- ren könnte, weil ich organisatorisch so stark eingebunden war. Sabine Huber Ich habe mit meinen beiden Töchtern das Festival alle drei Tage besucht. Be- sonders beeindruckt hat uns das Fest- konzert, aber auch die Gruppen am Wendelstein, einfach alles. Wir blieben sogar am Wendelstein bis abends und es wurde uns nie zu lange. Eine wirklich gelungene Jubiläumveranstaltung. Irmengard May, Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Rudi May Ich hatte in Bad Aibling das Gefühl, dass der Trend eindeutig zum Stehtisch geht, was sinnbildlich für das offensichtliche Einschlagen neuer und zeitgemäßer Finale: Michael Büttler an der Zahnradbahn ALPsides mit Michael Büttler und Georg Glasl. Gut zu tun hatten die Mitarbeiter an den diversen InfoständenSandra Derschang und „Um a Fünferl a Durcheinand“ 28 | INNENANSICHT

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