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2014_Zither-Mag_3

Wege steht. Man verschanzt sich nicht mehr hinter Althergebrachtem, sondern steht selbstbewusst und offen zu seinem Instrument und präsentiert mit Freude und Motivation bislang unbekannte oder auch verpönte Stilrichtungen, ohne da- bei das Traditionelle zu verleugnen oder verdrängen zu wollen. Ich wünsche mir, dass sich dieser positive Trend fortsetzt und durch gezielte Förderung neue Ziel- gruppen erreicht und vermehrt Spieler gewonnen werden können. Carmen Börsig aus Meißenheim, Zitherlehrerin und Mitglied im LZO Baden-Württemberg Ich habe zwei Entwicklungen gesehen. Einerseits glaube ich, dass ein sehr ho- hes Niveau bei den Veranstaltungen herrschte und dass in Zukunft noch mehr professionelle Multiplikatoren für die Zither ausgebildet werden, deren Kompetenz sich bundes- und europa- weit durchsetzen wird. Andererseits sehe ich eine Möglichkeit, endlich alle Musik- stile gleichberechtigt existieren zu lassen, und der so interessanten, explizit für unser Instrumente komponierten zeitge- nössischen Musik ohne Vorbehalte ihren festen Platz im Repertoire einzuräumen, um die Zither weiter zu entwickeln. Nikola Hammon, Mitglied im LZO Baden-Württemberg Zither am Berg war richtig cool. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und tolle Zitherspieler kennen lernen. Die Konzerte waren interessant und man hat gesehen, wie vielfältig die Zither ist. Hoffentlich gibt es bald wie- der ein Zitherfestival! Elisa Kusstatscher, 15 Jahre, Zitherprojekt Südtirol Ich habe jetzt 20 Jahre nicht mehr Zither gespielt, die politische Tätigkeit im Landtag, die vielen Termine mach- ten es unmöglich. Sie werden lachen, jetzt nach Underground Surround - auf der ständigen Suche nach dem Dritten Mann - jetzt also nach dem Festival spiele ich wieder Zither. Den Dritten Mann beherrsche ich schon wieder. Und den Tölzer Schützenmarsch auch. Ich kann nur sagen, das Festival war ein voller Erfolg. Sepp Ranner, Landtagsabgeordneter a.D. Der Meinung können wir uns nur anschließen. Nicht ohne noch einmal allen zu danken, die − in welcher Form auch immer − geholfen haben, diese Mammutveranstaltung zu stemmen. Ihr wart einfach phantastisch. Tut uns leid, dass wir euch nicht alle mit Bild zeigen konnten. Ein großes Dankeschön auch allen Besuchern, die mit ihrer Begeisterung und ihrer Freude entscheidend zum Erfolg beigetragen haben. Und jetzt nur mehr ein kurzes Fazit von Melanie Egger (Isarwinkler Zitherspatzn). Sie brauchte bloß vier Worte, um auszudrücken, wie sie das Festival fand: „Es war alles wunderschön.” Die Eindrücke sammelten Giedre Beckert, Elisabeth Biller, Reinhilde Gamper, Georg Glasl, Leopold Hurt, Fredrik Schwenk. Die Überleitungen schrieb Sabine Reithmaier, die Fotos lieferte Andreas Keil. Aufmerksame Zuhörer im Salon Wendelstein Annette Bliemetsrieder in der Mitteralm BR-Tonmeister Reinhard Kiendl auf dem Gachen Blick Franziskus Büscher vom BR interviewt Pia Grandl Trio Schreier/Maurer/Herrnberger Fabian Steindl nach dem Auftritt im Kirchlein INNENANSICHT |29

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