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2014_Zither-Mag_3

130 Jahre und kein bisschen müde

Der Zitherklub Regensburg 1884 e. V. ist einer der ältesten Zithervereine in Deutschland: Er begeht 2014 sein 130-jähriges Bestehen. Wir freuen uns, dass uns trotz dieses hohen Alter noch immer ein so aktives und vielschich- tiges Vereinsleben prägt – und haben nicht vor, dies zu ändern. Gegründet wurde der Regensburger Zitherklub am 1. Dezember 1884 von vier zitherbegeisterten Idealisten. Er entwickelte sich bald zu einem ange- sehenen Verein. Während der Kriegs- jahre 1914 bis 1918 war das Vereinsle- ben entsprechend reduziert. Der Club musizierte zur Erbauung der Patienten hauptsächlich in Kriegslazaretten. Trotz der schlechten Jahre in der Wirt- schaftskrise schaffte es der Zitherklub, bestehen zu bleiben und mit guter Zithermusik zu begeistern: Die Zwanzi- gerjahre brachten das „Wanderquartett“ hervor, vier Regensburger Zithervirtuo- sen, die in ganz Deutschland konzer- tierend auf Wanderschaft unterwegs waren. 1926 wurde eine eigene Mandolinenab- teilung gegründet. 1934 erfolgte der ers- te Rundfunkauftritt des Zitherorches- ters, und anlässlich der 50-Jahr-Feier hielt der Süddeutsche Zitherbund seine 45. Tagung in Regensburg ab. Die Jahre des Zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945 stellten die Zitherspieler vor wei- tere Bewährungsproben: Die Konzerttä- tigkeit beschränkte sich auch hier auf Auftritte in Kriegslazaretten, die immer häufigeren Einberufungen machten das Ensemblespiel schwierig. Nach Kriegs- ende 1945 wurde der Zitherklub von den Besatzungsmächten verboten. Im Jahr 1948 gelang es der Vereinsfüh- rung, die Lizenz zum Neubeginn des Zitherklubs von den Alliierten zu erhal- ten; darüber hinaus erhielt der Verein sein Noten- und Instrumentenmaterial wieder zurück. Die folgenden Jahre waren eine Zeit des stetigen Aufschwungs für unseren Klub. 130 Jahre und kein bisschen müde Der Zitherklub Regensburg 1884 pflegt ein aktives vielfältiges Vereinsleben 50 || SELBSTPORTRÄT

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