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2014_Zither-Mag_3

Für viele Jugendliche ist Musik ein Dauerthema. Jedenfalls in ihrer Freizeit. Sobald die Musik aber in den Unterricht verlagert wird, ist die Begeisterung häufig verschwun- den und die Kreativität des Musik- lehrers gefragt. Daher haben wir ZitherlehrerInnen gefragt: Wie begeistern Sie junge Men- schen für die Zither? War es notwendig, Unterrichtskon- zepte, Spielliteratur und Präsen- tation einem veränderten Zeitge- schmack anzupassen? Welche Unterstützung wünschen Sie sich vom DZB? 1 2 3 Christine Höfer, Sachsen Frage 1: Durch meine eigene Begeisterung für die Zither! Durch Suchen von Gelegenheiten für Vorspiele, wo junge oder auch erfahrene ältere Schüler, eventuell Preisträger, einen möglichst großen Facettenreichtum an Zithermusik darbieten, wobei ich bemüht bin, dass der Schwerpunkt des gewählten Genres dem Alter der Zuhörer entspricht. Im Unterricht spiele ich viel mit meinen Schülern zusammen, von Anfang an und trotz geringen Leistungsvermögens, später mit mehreren Schülern und auch an- deren Instrumenten (Gitarre, Flöte, Violine). Die Begeisterung zu erhalten empfinde ich als eine große Gratwanderung zwischen Leistungsforderung durch zeitnah weiterentwickelte Unter- richtsmethoden und Leistungskönnen und -willen. Frage 2: Ja, das war in jedem Fall notwendig, wenn ich auch der Meinung bin, dass die drei Punkte unterschiedliche Diskussionen benötigen. Ich unterrichte auch das Fach Gitarre an unserem Konservatorium, und ich kann bestätigen, dass es bei diesem Ins- trument, vielleicht nicht in dem Umfang, aber doch auch notwen- dig war, vieles der heutigen Zeit anzupassen. Frage 3: Ich wünsche mir von ihm mehr fruchtbare Zusammenar- beit mit dem sächsischen Musikrat, was das Thema „Jugend musi- ziert“ betrifft. Für den Regionalwettbewerb, der das Sprungbrett für nachfolgende Wettbewerbe ist, gab es immer wieder Schwie- rigkeiten bei der Jurybesetzung für die Zither. Das letzte Mal war Steffen Hempel Juror. Aber was wird, wenn er selbst Schüler für den Wettbewerb vorbereitet? AndersDenken 6 | ANDERS DENKEN

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