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2014_Zither-Mag_3

D-, C- und B-Lehrgänge für Zither DZB-Vorstand beschließt systematische Staffelung D-, C- und B-Lehrgänge sollen künftig in systematischer Rei- henfolge gestaffelt stattfin- den. Nach je zwei D-Kursen wird ein C-Kurs und nach je zwei C-Kursen ein B-Kurs an- geboten. Das hat der DZB-Vor- stand zusammen mit dem Bundesmusikausschuss wäh- rend der Vorstandssitzung im November 2013 in Frankfurt am Main beschlossen. | D-Kurse bundesweit möglich | Die D-Lehrgänge sollen bundesweit verteilt wer- den, können also einmal im Norden und Osten, einmal im Süden und Westen an- geboten werden. Allerdings müssen die Anfangs- und Prüfungsphasen der C- und B-Lehrgänge aufgrund der Zertifizierungsberechtigung an der Bundesakademie in Trossingen stattfinden. Um den Lehrgangsteilnehmerin- nen und -teilnehmern aus den nördlicheren Regionen Deutschlands den langen Anfahrtsweg nach Trossingen für jede einzelne Arbeitspha- se zu ersparen, ist geplant, die diversen Arbeitsphasen, die zwischen Beginn und Prüfung liegen, bundesweit auf ver- schiedene Landesmusikaka- demien zu verteilen. Derzeit sind bereits für zwei D-Kurse in Wolfenbüttel (Niedersachsen) und Ru- dolstadt (Thüringen) die Termine vollständig fest- gelegt. Nach Ende dieser beiden Lehrgänge beginnt von 29. Januar bis 1. Februar 2015 in Trossingen die ers- te Phase des C-Lehrgangs. Dort wird er auch mit dem Abschluss der letzten Phase enden, die vom 24. bis 27. September 2015 dauert. Um der steigenden Zahl an Interessentinnen und Inte- ressenten für einen B-Lehr- gang gerecht zu werden, wird es ausnahmsweise be- reits im Anschluss an den im Herbst 2015 abgeschlos- senen C-Kurs einen B-Lehr- gang geben. | Zeitgemäßer Standard | Der Bundesmusikausschuss ist gerade dabei, eine bundes- weit gültige Lehrgangs- und Prüfungsordnung zu erar- beiten, die auf der bereits existierenden Ordnung von Baden-Württemberg basiert. Mit ihr werden alle bishe- rigen Ordnungen einzelner Landesverbände außer Kraft gesetzt. Ziel ist es, einen bun- desweit gültigen Standard festzulegen, der hinsichtlich eines breiten Spektrums ver- schiedener Stilrichtungen zeitgemäßen Anforderungen gerecht wird. Vermittelt und geprüft werden Schlüssel- kompetenzen wie Technik und Interpretation, Methodik und Didaktik, Ensemblespiel, Literaturkenntnis, Arrange- ment, Analyse und Gehörbil- dung. Fredrik Schwenk Bundesdelegierte tagen im März Versammlung findet an der Akademie in Trossingen statt Der Bundesvorstand lädt die Delegierten der Landesver- bände sowie die Kolleginnen und Kollegen des DZB-Vor- stands und des Bundesmu- sik-Ausschusses zur Bundes- delegiertenversammlung am 15. und 16. März 2014 ein. Die Tagung findet in der Bundes- akademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen statt. Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Berichten des Vorstands auch die Neuwahl eines Ge- schäftsführers, da Jan-Holger Speicher sein Amt wegen be- ruflicher Überlastung nieder- gelegt hat. | Stiftung geplant | Außerdem soll über die Grün- dung einer Stiftung diskutiert werden, mit der künftig die Nachwuchsarbeit gefördert werden soll. Vorgestellt wer- den auch die Planungen für Seminare, Wettbewerbe und andere Veranstaltungen. Jeder Landesverband kann laut DZB-Satzung auf die je- weils angefangene Zahl von 75 Mitgliedern je einen Dele- gierten entsenden. Der erste Delegierte wird vom Vorstand des Landesverbandes aus seiner Mitte entsandt. Die Versammlung tagt öffentlich unter Leitung eines Mitglieds des Bundesvorstandes. | Anträge rechzeitig stellen | Anträge, die auch von jedem einzelnen DZB-Mitglied ge- stellt werden können, sind spätestens vierzehn Tage vor der Versammlung beim Bun- desvorstand schriftlich einzu- reichen. Sie sind zu begrün- den und können persönlich in der Veranstaltung vorgetragen und vertreten werden. Mitglieder, die als Antrag- steller oder Gast an der BDV teilnehmen wollen, sollten das bitte kurzfristig dem Bun- desvorstand mitteilen. Der Vorstand wird sich bemühen, Unterkunft und Verpflegung zu vermitteln; eine Übernah- me von Kosten kann nicht zu- gesagt werden. | Archiv wird vorgestellt | Geplant ist auch, während der Bundesdelegiertenver- sammlung das neu geordnete Archiv des Deutschen Zither- musik-Bundes vorzustellen. Gertrud Wiegele, die in den letzten Jahren das Archiv be- treut und systematisiert hat, hält einen Vortrag zum Thema „Jugendausbildung praktisch: Literaturvorstellungen aus dem Archiv“. Giedre Beckert ZITHER SZENE |63

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