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2014_Zither-Mag_3

Gelungener Auftakt Erstmals Zitherschnupperkurs während musikalischer Fortbildungswoche „Zitherspielen ist nicht schwer“ lautete das Motto und 16 Musikanten stellten sich der Herausforderung, unter Anleitung von Irmen- gard Auer und Annette Blie- metsrieder dem angeblich so schwer zu erlernenden Instrument erste Töne zu entlocken. Erfreulicherweise ist es dem DZB-LV Bayern Süd gelungen, in die vom Bil- dungswerk Rosenheim orga- nisierte, musikalische Fort- bildungswoche in Grainbach auf dem Samerberg – sie findet seit Jahren in der Wo- che nach Ostern statt – einen Zitherschnupperkurs zu inte- grieren. Groß war die Freude, als beim Abschlussabend die einstudierten Stücke, einige sogar mit Gesang, erklangen. Die volksmusikalische Fortbildungswo- che findet wieder vom 21.4., 17 Uhr bis Freitag, 25.4., 22.00 Uhr statt. Unter- richtet werden Blasmusikinstrumente, Flöte/Querflöte, Zither, Harfe, Gitarre, Hackbrett, Akkordeon und diatonische Harmonika. Und natürlich gibt es einen Zitherschnupperkurs Anmeldungen bei Eva-Maria Kotte, 08033-3030159. Gar nicht so schwierig, dem Instrument erste Töne zu entlocken: Der Schnupperkurs in Grainbach. Foto: privat Für jeden etwas Das Seminar „Volksmusi mag i“ räumt mit Vorurteilen auf Dass ein Saitenmusikensem- ble nicht nur zur „staaden“ Zeit, in Kirchen oder in ge- mütlicher Runde im Wirts- haus oder gar nur zu Hause aufspielen kann, daran hat das Seminar „Volksmusi mag i“ keinen Zweifel gelassen. 40 Jugendliche tanzten begeis- tert Boarischen, Krebspol- ka, Zwiefachen und Walzer, die eine Besetzung mit zwei Zithern, zwei Gitarren, Harfe und Kontrabass spielte. Der Landesverein für Hei- matpflege hatte gemeinsam mit Adelgunde Oberhauser und Reinhard Baumgartner, den Kreisheimatpflegern von Altötting und Mühldorf am Inn, zu einem Volksmu- sikseminar für Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren in die Tagungsstätte Haus Sudetenland nach Waldkrai- burg eingeladen. Mehr als 60 Jugendliche folgten dem Ruf zu Beginn der Herbstferien 2013 und besetzten das Haus bis auf das letzte Bett. In Gruppen bereiteten sie mit den Referenten Heidi Aigner, Annelies Brandstätter-Ar- nold, Sepp Eibelsgruber, Eva Fenninger, Pia Grandl, Mar- tin Lamprecht und Günther Schatz Stücke für eine An- dacht und die gemeinschaft- lichen Abende vor. Neben bekannten Instru- mentenensembles wie der erwähnten Berchtesgadener Besetzung gab es auch Un- gewohntes zu hören: Eine Gruppe mit Hackbrett, Har- fe, Kontrabass, Geige, Quer- flöte, Steirischer Harmonika und Saxophon spielte ebenso wie eine aus 20 Jungen und Mädchen bestehende Blas- musikkapelle mit Eupho- nium. Akkordeon, Geigen, Hackbretter, Harfen, Gitar- ren, Blockflöten und Zithern bereicherten die Vielfalt an Instrumenten. Unter den Liedern wie Is denn des ned a Lebn oder dem Zottelmarsch entpuppte sich ein afrikani- scher Kanon mit bayrischem Text He do, was is’n da los heit?! als Lieblingshit der Ju- gendlichen, auf den Polonai- se-Figuren oder Schuhplatt- ler getanzt wurden. Das Programm des Seminars bot auch Wissenswertes über den Dichter, Schriftsteller, Liedersammler und Volks- kundler Franz X. Rambold und informierte über die Volksmusik anderer Länder. Das „Referentenensemble“ spielte französische Paartän- ze wie La chappeloise, einen irischen Rundtanz und den amerikanischen Man-Mixer. Natürlich fehlten die bay- rischen Volkstänze und die Münchener Francaise nicht, die wegen des sonnigen Wet- ters teilweise unter freiem Himmel getanzt wurden. Die Stimmung war großartig. Ein richtig gelungenes Wo- chenende, das gezeigt hat, wie viel Spaß Volksmusik der Jugend macht. Pia Grandl Pia Grandl (rechts) mit ihrer Gruppe während des Volksmusikseminars. Foto:privat ZITHER SZENE |67

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