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2014_Zither-Mag_3

Sabine Stanjeck, Baden-Württemberg Frage 1: Durch ausgewogene Mischung aus traditioneller Zitherliteratur/Zitherschule und jazzigen, swingenden, be- kannten Melodien; durch Gruppenmusizieren und gemeinsa- me Aktivitäten aller Jugendlichen in unserem Verein. Und ich versuche den Stolz auf die Ausgefallenheit dieses tollen Instru- ments zu vermitteln. Frage 2: Ja, meine Schülerinnen wollen oftmals bekannte Songs aus den Charts spielen und es gibt hierzu keinerlei Lite- ratur. Auch sind viele jazzige Stücke in der Begleitung schwie- rig gesetzt, so dass man dies vereinfachen muss. Frage 3: Literaturlisten nach Schwierigkeitsgraden für Unter- richtsmaterialien, eventuell Bestellung von Ansichtsexempla- ren, Bestellungen der Literatur über einen Anbieter und nicht überall die Einzelverlage, Unterstützung bei der Literaturliste/ Literaturauswahl für Jugend musiziert (auch hier wären An- sichtsexemplare für die Lehrer hilfreich). ments zu vermitteln. Frage 2: Ja, meine Schülerinnen wollen oftmals bekannte Songs aus den Charts spielen und es gibt hierzu keinerlei Lite- Literaturauswahl für Jugend musiziert (auch hier wären An- sichtsexemplare für die Lehrer hilfreich). Petra Hamberger, Bayern Frage 1: Ich setze bei meiner Zielgruppe, was die Anfangs- begeisterung betrifft, früh an und gehe in die ersten Klassen unserer beiden Grundschulen am Ort. Ich hatte vor ein paar Jahren das Glück in das neugegründete Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ mit einzusteigen. Was sich als sehr gut her- ausgestellt hat, denn auf „normalem“ Weg bekomme ich keine Schüler mehr, ich habe nur Erfolg, wenn ich zu ihnen gehe. Im Rahmen des Projekts werden nach dem ersten Grundjahr alle Lehrer der verschiedenen Instrumente eingeladen, Schnup- perstunden zu halten. Meine Schnupperstunde zielt immer darauf ab, dass die Kinder selbst die Zither berühren, hören und das Zupfen ausprobieren können. Bis jetzt haben schon fünf Schüler „angebissen“, eine große Freude. Wenn es das nicht gäbe, hätte ich schon längst keine jungen Zitherspieler mehr. Frage 2: Für die Schnupperstunden habe ich ein Konzept ent- wickelt, das ich immer wieder im Detail abwandle. Es kommt viel auf die Situation an sich an, denn nicht jede Klasse ist gleich. Was die Literatur betrifft, sind die Erstklässler gut zufrieden zu stellen, sie singen gerne bei Liedern wie „Pippi Langstrumpf“, „Alle meine Entchen“ und „Pumuckl“ mit. In den höheren Altersstufen hat sich der Musikgeschmack schon deut- lich geändert. Frage 3: Ich fühle mich in diesem „Jedem Kind ein Instru- ment“-Projekt als Alleinkämpferin und würde mir einen Er- fahrungsaustausch wünschen mit anderen Zitherlehrern, die ebenfalls Kinder ab sechs Jahren unterrichten. Dies könnte in Form einer Gesprächsrunde bei einer Zitherlehrer-Fortbildung oder eine Art Frage-Antwort-Chat auf der Homepage oder im Magazin stattfinden. ANDERS DENKEN |7

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