Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

2014_Zither-Mag_3

Gerhard Wunderlich, Vorsitzender des DZB-Landesverbands Bayern-Nord Frage 1: Wichtig ist immer die Präsentation der Zither, etwa am Tag der offenen Tür in der Musikschule. Wichtig auch das Vorspielen von Stücken, die in die entsprechende Altersklas- se passen, und natürlich müssen die Kinder/Jugendlichen die Zither ausprobieren können. Frage 2: Auf jeden Fall. Die Kinder/Jugendlichen haben heute ganz andere Vorstellungen im Unterricht. Das schnelle „Ich kann schon was spielen“ steht im Vordergrund. Es fehlen entsprechende Schulen (wie z.B. bei der Gitarre). Moderne Literatur muss der Lehrer meist selbst für Zither bearbeiten. Frage 3: Hilfreich wäre sicher eine eigene Jugendseite auf der Homepage des DZB mit vielen Hinweisen, die Kinder und Jugendliche interessieren. Irena Zdolsek, Slowenien Frage 1: Zum Beispiel durch das Spielen von Stücken, die die Kinder schon kennen. Dann können sie auch mitsingen oder raten, um welche Geschichte es geht... Frage 2: Ja, das war ein Muss. Ich habe vor kurzem drei Liedersammlungen herausge- geben, die Zitherduette zu bekannten slo- wenischen Kinderliedern und Volksliedern enthalten (inklusive der Texte). Wir hatten in Slowenien nichts Ähnliches vorher und ich musste mich dem veränderten Zeitge- schmack anpassen. Die ersten Erfahrungen sind sehr gut. Frage 3: Schwer zu sagen. Wichtig wären neue Anregungen für das Schreiben von Lite- ratur für Anfänger, die leicht zum Spielen ist und schön klingt (entweder neue Stücke oder Arrangements von bekannten Liedern). Das wäre was für die Jugend. wenischen Kinderliedern und Volksliedern enthalten (inklusive der Texte). Wir hatten in Slowenien nichts Ähnliches vorher und ich musste mich dem veränderten Zeitge- schmack anpassen. Die ersten Erfahrungen Schwer zu sagen. Wichtig wären neue Anregungen für das Schreiben von Lite- Peter Napret, Präsident des Slowenischen Zitherverbands Frage 1: An den Schulen, an denen ich unterrichte, gibt es viele Präsenta- tionen für alle Musikinstrumente, auch für die Zither, und daher haben wir jedes Jahr genug Kandidaten für die Zither. Durch Aktivitäten im Slowenischen Zitherverband versuchen wir, unser Instrument so oft wie möglich auf ver- schiedenen Veranstaltungen und in den Medien (Fernsehen, Rundfunk, Zei- tungen, Internet ...) vorzustellen. Frage 2: Für die Jugendlichen ist sehr wichtig, dass ich als Lehrer nicht lang- weilig bin. Wenn ich das Stück gut vorstellen kann, spielen die Schüler gern jedes Stück, egal aus welcher Stilrichtung es kommt oder was der Unterrichts- plan vorschreibt. Frage 3: Für die junge slowenische Zitherszene ist der DZB ein interessantes Beispiel, wie so ein Verein funktioniert, auch hinsichtlich dessen, was viel- leicht nicht so gut funktioniert hat. Wir sind sehr dankbar, dass slowenische ZitherspielerInnen in Deutschland studieren können und bei Zitherfestivals, Seminaren, Wettbewerben usw. mitwirken können. Das bedeutet für uns, be- sonders für die jungen Leute, sehr viel. Auf jeden Fall. Die Kinder/Jugendlichen haben heute ganz andere Vorstellungen im Unterricht. Das schnelle „Ich kann schon was spielen“ steht im Vordergrund. Es fehlen sonders für die jungen Leute, sehr viel. Irmengard Auer, Jugendleiterin im DZB-LV Bayern-Süd Frage 1: Kinder wollen nur Instrumente lernen, die sie auch kennen, deshalb ist für mich die Verwendung der Zither im musikalischen Früherziehungsunterricht der erste Schritt, um Kinder für das Instrument zu begeistern. Frage 2: Gerade für die noch sehr jungen Schüler von der ersten Klasse an gibt es wenig bis gar keine Unterrichts- und Spielliteratur, und besonders die Aufmachung der Zither- schulen ist oft alles andere als kindgerecht. Natürlich muss man hier als Lehrer seine eigene Konzepte erarbeiten und sie den Schülern anpassen. Bei jugendlichen Schülern ist auch eine zeitgemäße Literaturmischung aus allen Stilrichtungen einschließlich der Popularmusik wichtig. Frage 3: Vom DZB wünsche ich mir eine brauchbare Zither- schule für sehr junge Anfänger und Unterrichtsliteratur für Jugendliche. 8 | ANDERS DENKEN

Seitenübersicht