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2014_Zither-Mag_3

Karikaturen: Manuel Kuthan Pia Grandl, Bayern Frage 1: Damit das Interesse an der Zither bestehen bleibt, versuche ich die ganze Bandbreite an Musikstilen, wie traditi- onelle Volksmusik, Folklore, Klassik, Barock, Pop, Jazz, Swing, Filmmusik, Neue und Alte Musik etc. und natürlich auch in- dividuelle Wünsche in den Unterricht einfließen zu lassen. Meiner Meinung nach sind es in erster Linie die musikalischen Projekte, das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten und öffentliche Auftritte, die sowohl in solistischer Art als auch hauptsächlich in der Ensemblearbeit den Jugendlichen großen Spaß machen. Frage 2: Da ich erst seit ein paar Jahren unterrichte, arbeite ich noch an meinen Strukturkonzepten und bin quasi ständig auf der Suche nach passenden Stücken für die jeweiligen Ni- veaustufen, da es leider viel zu wenig umfassende und breitge- fächerte Unterrichtsliteratur vor allem im U-Musikbereich gibt. Eigene Bearbeitungen von Stücken, die ich auf das Können der Schüler anpasse, sind besonders für den Anfängerunterricht und in der Projektarbeit unverzichtbar. Frage 3: Ich würde mir wünschen, dass es im DZB zu einer grö- ßeren Aufgeschlossenheit, Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern, Künstlern und Hobbymusikern kommt. Ein Austausch über Literatur würde einen zeitgemä- ßen Unterricht begünstigen. Eine bessere Vernetzung würde die Motivation steigern, Ideen für übergreifende Projekte, wie Konzerte, Matinéen, etc., könnten sich besser entwickeln und die Zither eine Chance erhalten, zu den „angesagten“ Instrumenten zu gehören, wenn sie Teil in der öffentlichen Musikszene wird. veaustufen, da es leider viel zu wenig umfassende und breitge- Karin Käser, Nordrhein-Westfalen Frage 1: Durch das Zusammenspiel mit an- deren Zitherspielern oder Instrumentalisten, den Besuch von Seminaren, die Veranstaltung von (Schüler-) Konzerten. Frage 2: Ja, das ist - auch nach Interesse der Schüler - notwendig. Frage 3: Der DZB könnte die Bereitstellung durchgängig leicht spielbarer und bezahlba- rer Literatur – für den veränderten Zeitge- schmack - doch fördern. auf der Suche nach passenden Stücken für die jeweiligen Ni- veaustufen, da es leider viel zu wenig umfassende und breitge- Musikszene wird. Nikola Hammon, Hessen Frage 1: Ich spiele vor, um die jungen Menschen, bzw. Kinder auf den Klang des Instrumentes aufmerksam zu machen und ihre Neugier zu wecken. Dabei ist es wichtig, falls das junge Publikum das Instrument kennt, nicht die Klischeevorstellungen zu bedie- nen, sondern klanglich viele Möglichkeiten der Zither zu präsen- tieren. Und ich nehme die Kinder/ Jugendlichen zu interessanten Konzerten mit oder verschenke entsprechende CDs. Frage 2: Ja, auf jeden Fall. Kinder und Jugendliche unserer schnelllebigen, medienüberfluteten Zeit brauchen im Unter- richt „kreative Aktion", dürfen z.B. selbst Musik zu Geschichten über Gespenster, Ritter oder Märchen erfinden, haben die Frei- heit, eigene Stücke auswählen zu dürfen, Klangexperimente zu machen und die neuere Zitherliteratur nutzen. Nicht so wie ich früher einfach einen „Landler" einstudieren musste, als es die vielschichtige Musik für Zither noch gar nicht gab. Frage3:Eswäresuper,wennderDZBAGsinGrundschulenfördern könnte, Kinder- und Jugendtreffen und -Seminare so veranstalten würde, dass räumlich variabel möglichst viele anreisen und sich austauschen könnten. Die Vernetzung der Jugendlichen anzure- gen, die doch oft weit voneinander entfernt Zither als Hobby be- treiben, wäre toll. Und vielleicht einen neuen, niederschwelligen Wettbewerb einführen, bei dem auch sehr unerfahrene Zitherschü- lerinnen und -schüler Spaß an der Teilnahme hätten.

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