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2014_Zither-Mag_2

gehabt, bei dem er sich fast die Hand ab- getrennt hätte, wäre vielleicht mehr aus der Musiker-Laufbahn geworden. „Ich war damals viel mit dem Rudi Knabl un- terwegs. Der hat mich sehr gefördert“, erzählt Wasmeier. „Ich war schon im- mer offen für Musik.“ Irgendwann kam der Haushamer Musiklehrer Max Klein mit dem Vorschlag, im Museum einen Zithertag zu veranstalten. Bei Wasmei- er rannte er damit offene Türen ein. „Das Museum soll ein Ort der Begeg- nung sein“, sagt er. Und es hätte auch nicht zwangsläufig Zither sein müssen, sagt er, er wäre auch für andere Instru- mente offen gewesen. Egal. „Das Schö- ne ist, man kann vor allem die Kinder und Jugendlichen mit einem Auftritt fordern. Den Applaus braucht man, das motiviert, weiterzumachen“. Das Muse- um stellt den Platz zur Verfügung, eine finanzielle Unterstützung erlaube die Satzung des Trägervereins nicht, er- klärt Wasmeier. Für viele gilt die Gleichung: Bauern- hofmuseum und Zither - das bedeutet Stubnmusi. Dagegen verwahrt sich der Hausherr aber. „Die Zither hat so viele Möglichkeiten, die muss man auspro- bieren.“ In erster Linie geht es Was- meier wie den Zitherlehrern um eines: „Die Jugend zu motivieren, das ist mein innerstes Bedürfnis.“ Irmi Auer motiviert die jungen Zuhö- rer gerade mit einem Jugendorchester. Das Ensemble bringt an diesem Nach- mittag im Behamhof seinen allerers- ten Auftritt hinter sich. Aus den Wol- ken draußen schüttet es mittlerweile wie aus Kübeln – ein Grund mehr, das Konzentration pur: Rosalyn Sabo (im Bild ganz links) hat den jungen Musikern und Musikerinnen eine schwierige Aufgabe gestellt. Sie versuchen sich an Deep Purples „Smoke on the Water”. Mir macht es Spaß. Ich fühle mich vor allem wohl, wenn ich vor jüngerem Publikum spiele. Nur die Zeit vor dem Auftritt ist weniger ange- nehm, ich bin da aufgeregt. Marina Vogt, 14 Jahre, Siegsdorf Ich spiele erst seit einem halben Jahr Zither und bin schon aufgeregt vor dem Auftritt. Dafür habe ich viel geübt. An der Zither gefällt mir gut, dass sie bayerisch ist und man auch nicht in sie reinblasen muss. Ben Buhmann, 7 Jahre, Höhenkirchen 28 | REPORTAGE

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