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2014_Zither-Mag_2 - Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, in den nächsten Monaten stehen für die junge Zitherszene eine Reihe interessanter Wettbewerbe an: Jugend musiziert (Zither solo) und der 6. Internationale Wettbewerb für Zither in München. Beide Wettbewerbe sind für unser Instrument wichtig: Den Teilnehmern bieten sie die gute Gelegenheit, Auftrittserfah- rung zu sammeln, das eigene Können mit dem anderer zu messen und neue Leute kennenzulernen. Natürlich geht es auch um Leistung, aber das ist nur ein Aspekt in Jugendwett- bewerben. Entscheidender ist das Dabeisein und das kreative Musizieren. Dass beide Wettbewerbe in das erste Halbjahr 2015 fallen, sollte nicht als Erschwernis verstanden werden, sondern als Chance, dasselbe Programm zweimal auf der Bühne zu spielen und doppelt Erfahrung und Motivation zu sammeln. Die Wettbewerbe sind nicht nur für unseren Nachwuchs wich- tig, sondern auch für den Verband. Nur eine aktive Jugend garantiert die Zukunft des Instruments. Die so dringend er- wünschte Verbreiterung an der Basis gelingt nur, wenn Ju- gendliche das Instrument attraktiv finden. Dafür brauchen wir junge SpielerInnnen, die durch ihre Ausstrahlung den Alters- genossen signalisieren, dass es Spass macht, Zither zu spielen. Die Zulassung der Zither bei Jugend musiziert ist akut gefähr- det, wenn sich, wie in den letzten Jahren, so wenig SpielerInnen anmelden. Da es sich bei diesem Wettbewerb um die wichtigste Förderung des Deutschen Musikrates für die musizierende Ju- gend handelt, wäre der Schaden, der entstünde, wenn die Zither dort nicht mehr in Erscheinung tritt, kaum zu beheben. Daher kann ich alle Lehrerinnen und Lehrer nur bitten, möglichst viele Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme zu motivieren. Auch aus dem Roland-Zimmer-Wettbewerb im März 2014 wäre die Zither fast verschwunden, da sich nur sieben Spie- lerInnen angemeldet hatten. Erst auf Drängen von einigen Landesverbänden und DZB wurde die Entscheidung rück- gängig gemacht, der Anmeldeschluss für Zither verlängert und sieben ZitherspielerInnen aus Bayern meldeten sich nach. Das hat aber nur funktioniert, weil die hervorragende Jugendarbeit des Landesverbands Bayern Süd bereits Früch- te trägt. Ein großes Kompliment an die Jugendreferentinnen, Sabine Huber und Irmengard Auer, sowie an alle LehrerIn- nen, denen es gelungen ist, ihre SchülerInnen so kurzfristig noch zu motivieren. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs zählte die Zither 14 Teilnehmer, fast so viel wie die Mandoline mit 15 Spielern. Trotz der extrem kurzen Vorbereitungszeit haben wirklich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer toll gespielt. Das war ein guter Tag für die Zither. Davon würde ich mir in nächster Zeit noch mehr wünschen. Ihr Georg Glasl Editorial FrederikSchwenk LeopoldHurt NikolaHammon |3

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