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2014_Zither-Mag_2 - Lernzithern im Vergleich

B is in die Achtzigerjahre galt die Formel, ein Kind kön- ne erst im Alter von neun oder zehn Jahren mit dem Lernen an der Zither beginnen, da erst dann die Hän- de groß genug seien. Der Zeitraum zwischen musikalischer Früherziehung, dem Schuleintritt und dem zehnten Le- bensjahr wurde oft mit Blockflöten-Unterricht überbrückt. Erst in den Neunzigerjahren setzte, reichlich verspätet, in der Zitherwelt ein Umdenken ein. Endlich erkannten die Pädagogen die Notwendigkeit, junge Menschen möglichst früh an das Instrument heranzuführen, da Zehnjährige sich meist instrumental schon anders orientiert hatten. Zither- lehrer Fritz Wilhelm und Zitherbauer Ernst Volkmann ent- wickelten Anfang der Neunzigerjahre das erste „Psalterin- chen“. Der Name leitete sich von der Psalterzither Ernst Volkmanns ab. Um das Greifen auf dem Griffbrett für die Kinderhände zu erleichtern, verwendeten sie Gitarrenbün- de und eine kürzere Griffbrettmensur. Dazu kam eine Ver- ringerung der Freisaiten, damit das Instrument einerseits leicht, klein und handlich wurde, andererseits zu einem möglichst günstigen Preis angeboten werden konnte. Inzwischen haben einige Zitherbauer eine Lernzither in ihr Modellprogramm aufgenommen. Zither hat sie mit Hilfe ei- nes Fragebogens gebeten, ihre Instrumente kurz und knapp vorzustellen. Petra Hamberger Lernzithern im Vergleich Illustration: Rima Chahine 42 || LERNZITHERN IM VERGLEICH

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