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2014_Zither-Mag_2

Großer Spannungsbogen Collegium Concertante zum vierten Mal in Berlin zu Gast Das Collegium Concertante – bestehend aus Hans Krasser, Gisela Müller-Kopp und Jörg Jahn – spielte zum vierten Mal in der Begegnungsstätte der Neuapostolischen Kirche in Berlin. Und wieder fanden sie ein großes, interessiertes Publikum vor. Das Konzert begannen sie mit der Fanfare von Helmuth Herold. In der ersten Hälfte baute das Trio einen großen Spannungsbogen auf – von Werken des Barock und der Romantik bis zur Moderne. Hervorzuheben sind Franz Liszts Liebestraum sowie die Toccata for a wild old Lady von Peter Horton. Hier konn- te das Publikum die ganze Brillanz des Collegium Con- certante mit seiner virtuosen Spielweise und einem breiten Spektrum von Klangfarben erfahren. Besetzungen und Auswahl der Instrumente waren abwechs- lungsreich, reichten von Soli mit Diskantzither über Duos und Trios, bei denen auch die Bass- und die Altzither zum Einsatz kamen. Der zweite Teil brachte dem Publikum die volkstümlichen Klänge näher. Hier erklangen StückewieEinStraußMelodi- en von Josef Haustein und Die Bergsteiger von Simon Schnei- der, welche die Herkunft der Zither aus dem alpen- ländischen Raum betonten. Großer Applaus. Michael May Kurz gemeldet Gisela Müller-Kopp, Jörg Jahn und Hans Krasser bei ihrem Konzert in Berlin. Foto: M. May zither im zoom Konzert in Ried im Innkreis zeigt viele Möglichkeiten auf Ein deutliches Lebenszeichen der Zither war im April im vollbesetzten Saal der Lan- desmusikschule Ried im Inn- kreis, Oberösterreich zu ver- nehmen. Das Konzert unter derLeitungvonZitherlehrerin Karin Hartl zeigte die vielfälti- gen Einsatzmöglichkeiten des Instruments auf. Es begann mit einer Lichtshow, Sirenen- alarm und dem „Harry Lime Theme“. Die Wurzeln der Zither in der Volksmusik sollten bewusst aufgezeigt werden und wur- den von einem Ensemble mit Violine, Zither, Gitarre und Kontrabass überzeugend dar- geboten. Traditionelle Kom- positionen wie „Der Abend am Traunsee“ von Hans Frank oder das Zithersolo aus „G´- schichtn aus dem Wiener- wald“ von Johann Strauss fehlten nicht. Klassische Kompositionen und der Einsatz der Zitherfa- milie mit Quint-, Diskant-, Alt- und Basszither erweiterten das umfangreiche Programm. Mit südamerikanischen und jazzigen Klängen auf den E-Zithern und dem groovigen Sound von Sängerin, E-Bas- sistin und Percussionisten überzeugten die Mitwirken- den das Publikum ganz locker, dass die Zither keineswegs altmodisch und verstaubt ist, sondern wirklich absolut im Trend liegt. Karin Hartl Ganz schön pink: (vorne v.l.) Elisabeth Lindner, Paula Fischer, Theresa Ducho, Tina Breml, hinten (v.l.) Theresia Lindner, Karin Hartl und Mira Standhartinger. Foto: Bernhard Jachs ZITHER SZENE |77

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