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2015_Zither-Mag_1 - Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, vermutlich freuen Sie sich genauso wie die Redaktion über die Fotos und kurzen Statements unserer vielen jungen Zitherspieler und –spielerinnen auf den Seiten 14 bis 19. Die Musiker und Musikerinnen beteiligen sich entweder am Wettbewerb Jugend Musiziert oder am 6. Internationalen Wettbewerb für Zither in München, viele machen sogar bei beiden mit. Sicher ist es uns trotz großer Bemühungen nicht gelungen, alle Teilnehmer zu bewegen, uns ein Foto zu schi- cken. Aber auch so signalisieren die Bilder eine Aufbruchs- stimmung, die wir auch an den steigenden Zahlen junger Mitglieder im Verband ablesen können. Natürlich ist es noch zu früh, um von einer wirklichen Trendwende zu sprechen, aber verglichen mit den mageren Zahlen, die wir bei Jugend musiziert 2012 hatten, geht es jetzt eindeutig wieder voran. Ein großes Kompliment an Schüler, Lehrer und Eltern, ein Wettbewerb bedeutet schließlich eine große zusätzliche zeit- liche Belastung. Dank des großen Einsatzes vieler Zitherlehrer und -lehrerin- nen beginnt sich, so wirkt es zumindest auf mich, ganz allmäh- lich eine Zitherjugend zu entwickeln, die stolz auf ihr ganz be- sonderes Instrument ist und gern damit in die Öffentlichkeit geht. Allmählich entsteht auch unter all denen, die sich für die Jugend engagieren, das dringend notwendige Wir-Gefühl, das für die Zukunft der Zither so enorm wichtig ist und jenseits der stilistischen Vorlieben der einzelnen existiert. Dieses Wir-Gefühl beflügelt seit vielen Jahren auch das Team, das ehrenamtlich und engagiert die gigantische Arbeit be- wältigt, die hinter der Organisation der Münchner Zither- festivals steckt. Im März feiert das Internationale Festival mit „Zither 10“ sein 20-jähriges Jubiläum (27. bis 29. März). Von Anfang an war es ein Treffpunkt der jungen Zitherszene, der ein professionelles Forum geboten wurde. Seit 2004 ist in das Festival ein internationaler Workshop für junge Zither- spielerInnen integriert, für den sich heuer 47 Teilnehmer angemeldet haben. Und für den Internationalen Wettbewerb für Zither, bestehend aus Ernst Volkmann-Preis und Nach- wuchsförderpreis, den es ebenfalls seit 2004 gibt, haben sich 50 ZitherspielerInnen aus vier Nationen angemeldet, so viele wie noch nie in der Geschichte des Wettbewerbs. Die öffentlichen Wertungsspiele finden übrigens von Freitag, 13. bis 15. März, in den Räumen der Hochschule für Musik und Theater (Gasteig München) statt. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele von Ihnen dort zur Unterstützung unserer jungen Spieler einfinden würden. Und natürlich hoffe ich, viele von Ihnen auch zwei Wochen später bei „Zither 10“ zu treffen. Ihr Georg Glasl Editorial FrederikSchwenk LeopoldHurt NikolaHammon |3

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